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Treffen der Mandatsträger
Mandatsträgertreffen des FW-Kreisverbandes

Pressemitteilung Freie Wähler Kreisverband Regensburg vom 17.11.2011
Sinzing / Landkreis: Zu einem Mandatsträger-Treffen der Freien Wähler lud Kreisvorsitzender
Harald Stadler nach Sinzing in die Gaststätte Schwarze Laber ein. In seiner Begrüßung
ging er auf die politische Kompetenz aller Mandatsträger in Land, Bezirk, Landkreisen und
Gemeinden ein. Nach der Devise „Ideen aus dem Landkreis für den Landkreis“ soll ein breiteres
Netzwerk der Freien Wähler Ortsverbände entwickelt werden. MdL Tanja Schweiger
freute sich, dass die Freien Wähler nun auch auf Landesebene eine ernstzunehmende Kraft
sind, vor allem seit dem Meinungsforscher, zum erstenmal seit 60 Jahren, eine Landtagsmehrheit
außerhalb der CSU möglich sehen. Die Kontakte von den Kreistagen in Bayern zu
den Mandatsträgen der Freien im Landtag müssen nach ihrer Meinung stärker genutzt werden.
Nach Ansicht von Fraktionssprecher Josef Bezold braucht die Wirtschaftsregion Regensburg
um nachhaltig erfolgreich zu sein einen stärkeren Schulterschluss zwischen Landkreis
und Stadt. Am Beispiel der Verkehrpolitik lässt sich erkennen mit wie wenig gegenseitiger
Wertschätzung hier vorgegangen wird. Er wünscht sich wie vor einigen Jahren mal im
Rahmen der Gestaltung der Schullandschaft geschehen, gemeinsame Gespräche der Fraktionen
von Stadt und Landkreis. In der Fraktionsklausur am Wochenende in Beilngries will
die Kreistagsfraktion der Freien Ideen dazu unterbreiten.
Im Bericht der Bürgermeister, Markt- und Gemeinderäte wurden die Probleme der unterschiedlichen
Gemeinden präsentiert. Besonders in kleineren Ortschaften des Landkreises
wie in Altenthann oder Duggendorf, sind auf Grund der Geburtenrückgänge Kindergärten
und Schulen nur schwer zu halten. Auch die Grundversorgung der Menschen mit Gütern des
täglichen Bedarfs bereitet den Mandatsträgern durch Aufgabe von Bäcker- und Metzgerläden
große Sorgen. Dies gilt ebenso für Gebäudeleerstände auch in mitten größeren Ortschaften.
Bezold stellte klar, dass die Freien Wähler im Projekt „Landkreis 2020“ gerne mitwirken
werden, wollen jedoch dazu auch ein eigenes Profil mit einbringen.
Im zweiten Teil moderierte Harald Portele vier Arbeitsgruppen die zu den Themen Energieagentur,
Bildung, Verkehr und Demographischer Wandel ihre Ideen einbrachten.
Die vom Landkreis ins Leben gerufene Energieagentur KERL muss hinsichtlich des zweiteiligen
Genossenschaftsmodells transparenter werden. Bürgerbeteiligung und Regionalität benötigt
mehr Informationen forderte der Arbeitskreissprecher Erich Viehbacher. Der Arbeitskreis
Bildung, unter der Leitung von Josef Bezold, will ein Konzept entwickeln unter welchen
Bedingungen Schulen im ländlichen Raum Schüler gerecht bleiben und ein noch größerer
Schülertourismus verhindert werden kann. Die Verkehrswegeplanung einschließlich der beiden
Brückenprojekte in Sinzing und Kneiting müssen vom Landkreis klarer weiterverfolgt
werden um die Verkehrssituation in Stadt und Landkreis zukunftsfähig zu machen, stellte
Eduard Obermeier sein Arbeitskreisergebnis vor.
Dem demographischen Wandel kann durch generationsübergreifende Wohnformen, mit einem
vorausschauenden Wohnungsbau mit besserer Verkehrsanbindung im ländlichen Raum
entgegnet werden. Pflegestützpunkte sowie gemeinschafts- und familienfreundliche Konzepte
sind weitere geeignete Maßnahmen dem demographischer Wandel zu begegnen lautete
das Fazit von Harald Stadler aus diesem Arbeitskreis.
Mit den Themenfeldern dieser Arbeitskreise sollen in den Gemeinden des Landkreises Impulse
der Freien Wähler für einen zukunftsfähigen Lebensraum geschaffen werden.
Erich Viehbacher
Pressereferent der Freien Wähler im Kreisverband.










