07.01.2020
Barbinger packen Klimaschutz vor Ort an

BARBING. Klimapolitik heißt in erster Linie auch Energiepolitik. Denn die Hauptursache des fortschreitenden Klimawandels ist die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Erdgas. In der EU liegt der Anteil der energiebedingten Emissionen an den gesamten Treibhausgasemissionen bei rund 80 Prozent. Insofern ist die beste Klimapolitik das schnellstmögliche Umsteuern auf eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien. Doch auch gerade vor Ort kann viel bewegt werden, wenn es um den Schutz der Umwelt geht. Das zeigt unter anderem die Großgemeinde Barbing.

Die FREIEN WÄHLER wollen im Bayerischen Landtag den kooperativen Naturschutz stärken, bei dem sich Kommunen, Landwirtschaft und Umwelt gemeinsam für den Erhalt der Artenvielfalt und der Kulturlandschaft einsetzen. Neben zahlreichen Anträgen im Bayerischen Landtag packen die FREIEN WÄHLER auch vor Ort aktiv und engagiert an. Eines von vielen Beispielen ist die Großgemeinde Barbing. Hier hat sich die Wählervereinigung der FREIEN WÄHLER / BürgerForum Barbing aktiv mit wirksamen Möglichkeiten des Umweltschutzes auseinandergesetzt – und bei einer Auftaktaktion kräftig angepackt.

Hans-Peter Landsmann, der örtliche Anwärter auf das Barbinger Bürgermeisteramt und Kreisgeschäftsführer der FREIEN WÄHLER, betont: „Anstatt große Worte zu schwingen, wollen wir lieber gleich unsere Versprechen in die Tat umsetzen.“ Unter dem Motto „Umweltschutz aktiv angehen“ pflanzte er deshalb in Barbing und Auburg eine Reihe an Obstbäumen. Unterstützt wurde er von den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen, die sich über die neuen Bäume freuten. Die Obstbäume für die Aktion hat der stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger gespendet und diese an den Kreisvorsitzenden Harald Stadler und Kreisgeschäftsführer Hans-Peter Landsmann übergeben. Die Pflanzaktion sei alles andere als ein Werbegag, sondern eine Aktion zur Verschönerung der bayerischen Heimat, betonte Aiwanger. „Wir haben schon vor zehn Jahren Obstbäume gepflanzt, bevor wir in den Landtag kamen.“ Aiwanger hofft, dass von der Aktion ein Impuls für weitere, ähnliche Aktionen ausgeht. Das wünscht sich auch Landsmann: „Der Umwelt- und Naturschutz geht uns alle an! In unseren eigenen Gärten und Häusern, aber selbstverständlich auch in jeder einzelnen Gemeinde!“

Landsmann freute sich, dass er nun mehrere Obstbäume im Gemeindegebiet pflanzen konnte. Doch das soll erst ein Anfang sein, sagt der örtliche Fraktionsvorsitzende Martin Laumer. Im Zukunftskonzept „Nachhaltigkeit“ hat sich die Wählervereinigung bereits intensiv mit weiteren Schritten in diesem Bereich befasst, die bei weiteren Aktionen vermittelt werden sollen. „Vor allem auch die jungen Menschen sind eine unserer Zielgruppen“, betonte Philipp Seitz, der zusammen mit Hans-Peter Landsmann auch auf der Kreistagsliste der FREIEN WÄHLER antritt. Mit der Pflanzaktion sollen sämtliche Bevölkerungsgruppen lernen: Klimaschutz ist Regionalität. „Und wir wollen in Barbing anfangen, so Nachhaltigkeit und Umweltschutz in die Köpfe der Menschen zu bringen“, so Landsmann. Der Pflanzaktion sollen nun noch weitere erfolgreiche Projekte folgen.