29.01.2020
Freie Wähler setzen erfolgreiche Sachpolitik fort

Landrätin Tanja Schweiger präsentierte beim Neujahrsempfang in Pentling einen Auszug ihrer Erfolge. An vielen Projekten möchte sie weiter dranbleiben und sich mit voller Leidenschaft für den Landkreis stark machen.

Landkreis. Mit einer glaubwürdigen und sachorientierten Politik möchten die Freien Wähler im Landkreis Regensburg weiterhin die Menschen überzeugen. Das machte Landrätin Tanja Schweiger beim Neujahrsempfang der Freien Wähler im Gasthaus „Zur Walba“ in Pentling deutlich. Schweiger unterstrich, dass Politik glaubwürdig sein müsse – in turbulenten Zeiten, wie sie sagte, „mehr denn je“.

Als sie 2014 als Landrätin antrat, hatte sie versprochen, zahlreiche Themen im Landkreis Regensburg anzustoßen und umzusetzen. „Und sie hat Wort gehalten“, sagte Kreisvorsitzender Harald Stadler und verwies beim Empfang im vollbesetzten Saal auf eine Vielzahl an erfolgreich erledigten Projekten, nachdem die Pentlinger Bürgermeisterin Barbara Wilhelm den Kreisverband der Freien Wähler herzlich in ihrer Gemeinde begrüßt hatte.

Stadler bescheinigte Schweiger „eine Politik mit Weitsicht für unseren Landkreis“. Schweiger habe erfolgreich die wichtigen Themen angepackt und so maßgeblich zu einer positiven Entwicklung des Landkreises beigetragen. „Parteiübergreifend genießt sie dafür hohe Anerkennung“, sagte Stadler. Er versicherte, dass der bisher eingeschlagene Kurs auch nach der Wahl fortgesetzt wird. „Wir stehen als Freie Wähler für Stabilität und Verlässlichkeit im Landkreis“, sagte Stadler. Während andere große Reden schwingen, seien die Freien Wähler im Landkreis schon längst am umsetzen.

Verlässlicher Partner des Ehrenamts

Auch Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt unterstrich die erfolgreiche Arbeit von Landrätin Schweiger. Die von ihr initiierte Vereinsschule genieße bayernweite Anerkennung, erklärte er. Überhaupt seien die Freien Wähler „auf allen politischen Ebenen verlässlicher Partner des Ehrenamts. Wir loben nicht bloß in Sonntagsreden – wir handeln ganz konkret. Als Beispiel nannte er die von seiner Fraktion angestoßene Erhöhung von Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale im Bund sowie die vorgeschlagenen, kostenlosen Bahntickets für Mitglieder der „Blaulichtfamilie“.

 „Zuhören, anpacken und umsetzen“, laute die Erfolgsformel. Für die Freien Wähler sei es wichtig, das Ohr stets nah am Bürger zu haben. Auch wenn die Partei mittlerweile den Freistaat erfolgreich mitregiere, liege die Stärke der Freien Wähler in ihrer Basis und Verwurzelung vor Ort. „Wir haben nicht die große Parteizentrale in München. Unsere Schaltstellen sind die Rathäuser direkt vor Ort, die uns alle relevanten Themen mit nach München geben“, betonte der Abgeordnete. Die Freien Wähler stünden so für ideologiefreie und pragmatische Politik, die sich auf Sacharbeit konzentriere.

Tanja Schweiger selbst wurde mit großem Beifall beim Neujahrsempfang begrüßt. Ihr Anliegen sei es nun, auf dem bisher Erreichten aufzubauen und begonnene Prozesse, die über mehrere Jahre gehen, weiterhin erfolgreich fortzusetzen, sagte die Landrätin. Ein Schwerpunktthema bilde dabei weiterhin der öffentliche Personennahverkehr, so die Landrätin. „Das ist ein Thema, das mir am Herzen liegt und dass ich weiterhin antreiben werde.“ Es sei nun auch auf der Schiene gelungen, eine bessere Taktverbesserung zu erzielen. Doch darauf dürfe sich der Landkreis nicht ausruhen: „Mein Ziel ist eigentlich ein 20-Minuten-Takt aus allen Richtungen. Um hierfür die notwendige Infrastruktur zu bekommen, brauchen wir den Bund und unsere Abgeordneten und einen langen Atem.“

Wir sind beim Busverkehr gut unterwegs und werden stetig besser.

Ein Beleg dafür, dass der Landkreis den ÖPNV stark ausbaue, sei auch die gefahrene Wagenkilometerzahl der Busse. Diese habe sich in den letzten 5 Jahren um 25 Prozent auf mittlerweile neun Millionen Wagenkilometer im Jahr erhöht. „Hier haben wir allen Grund, stolz zu sein“, betonte Schweiger, die aber gleichzeitig ankündigte, sich auf dem Erreichten nicht ausruhen zu wollen.

Auch in den Abendstunden gelte es, an Taktverdichtungen zu arbeiten und zusätzliche Fahrten einzusetzen, um den Landkreis zu vernetzen und die Verbindung zur Stadt weiter zu optimieren. Schweigers Fazit: „Wir sind beim Busverkehr gut unterwegs und werden stetig besser.“

Viele Anliegen erfolgreich aufgegriffen

Auch im Wahlkampf setze sie auf Sachlichkeit und Inhalt, versicherte die Landrätin und präsentierte eine Reihe an Projekten, die sie erfolgreich umgesetzt hatte. Als Beispiel nannte Schweiger unter anderem den Jugendkreistag mit 70 Mitgliedern, der inzwischen acht Mal getagt habe und von dem viele Anliegen aufgegriffen wurden. Die Aktion „Mach Mit! Entdecke deinen Landkreis“ an Schulen zeige jungen Menschen auf, wie Politik in der Region funktioniere.

Die 2015 ins Leben gerufene „Vereinsschule“ biete regelmäßig Fortbildungen für Ehrenamtliche an, um Vereine bei ihrer Arbeit kompetent zu unterstützen. Bei der Glasfaserverbindung stehe der Landkreis mit sechs Prozent immerhin doppelt so gut da wie der Rest von Bayern. Mit 30 Mbit ist der nahezu vollständig versorgt. Ein eigener Breitbandbeauftragter kümmere sich im Landkreis um die Digitalisierung.

 

(Artikel von Philipp Seitz)