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Stadler: "Eine starke Liste und eine echte Perspektive für die Menschen"
Landkreis / Nittendorf. Mit 70 Kandidatinnen und Kandidaten treten die Freien Wähler im Landkreis Regensburg bei der Kreistagswahl 2026 an. Den ersten Platz auf der Liste belegt Landrätin Tanja Schweiger. Staatssekretär Tobias Gotthardt, Bürgermeister Harald Stadler, Kreisrätin Dr Catrin Nießen, die amtierenden Kreisräte Christian Hauner, Helmut Sammüller, Irmgard Sauerer, Hans-Peter Landsmann, dann Bürgermeisterin Andrea Dobsch und der 2. Bgm aus Pentling Sebastian Hopfensperger folgen auf den restlichen der vorderen zehn Plätze.
Mit 16 Kandidatinnen bei 70 Plätzen liegt der Frauenanteil bei 23 Prozent.
„Ich bin stolz auf diese Liste und ich bin überzeugt, dass wir den Menschen in unserem Landkreis mit der Landrätin an der Spitze eine starke Perspektive für die kommende Legislatur bieten“, sagte der Kreisvorsitzende und amtierende Bürgermeister Harald Stadler bei der Versammlung. „Wir stehen für gesunden Menschenverstand und Pragmatismus jenseits der üblichen Wahlparolen.“ Stadler, der auch Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Kreistag ist, machte der Versammlung im Landgasthof Spitzauer in Penk klar, dass sich bei der kommenden Wahl einiges für die Freien Wähler ändern werde.
Um dem Generationenwechsel aktiv zu begegnen, hätten sich der Parteivorstand und eine Task-Force intensive Gedanken um die Liste gemacht. „Ich weiß, dass man es bei so einer Reihung nie jedem recht machen können wird. Aber wir haben lange und ausgiebig diskutiert, um euch heute hier diesen Vorschlag der Liste unterbreiten zu können. Wir haben überlegt, wer schon im Kreistag ist, wer schon Bürgermeister ist, wer bereits hohen Zuspruch der Wähler erfahren hat,“ sagte Harald Stadler. Gleichzeitig spielten die Themen Verjüngung der Kreistagsmitglieder, Geschlechterverteilung und Anzahl der Einwohner vor Ort – sprich Wählerpotenziale – eine Rolle.
Nach der Abstimmung bedankte sich Stadler: „Ich danke euch für die Zustimmung – denn das zeigt mir, dass wir vieles richtig gemacht haben und, dass wir gemeinsam für einen starken Landkreis eintreten. „Auch dass wir 10 amtierende Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und 11 weitere neue Bürgermeisterkandidaten auf die neue Kreistagliste gestellt haben, zeugt von der tiefen kommunalen Verwurzelung der Freien Wähler im Landkreis Regensburg“ bestätigte der Kreisvorsitzende.
Stadler ist sich sicher, mit einem fairen und sachbezogenen Wahlkampf punkten zu können. Wir stehen seit Jahrzehnten für einen zukunftsorientierten Landkreis und haben in Sachen Infrastruktur, Digitalisierung und Unterstützung von Kultur und Ehrenamt Maßstäbe gesetzt. Dafür treten wir weiter ein.
Tanja Schweiger stehe als Landrätin für einen starken Landkreis, der mit einem leistungsfähigen Landratsamt, das als Dienstleistungsbehörde die Wirtschaft und die Menschen bestmöglich unterstützen kann.
Ihr überregionales Engagement erklärte sie folgendermaßen.
„Egal in welchem Bereich, jeder ist völlig überlastet von der Dokumentation und von den Vorschriften überwiegend aus Berlin und München. Besagter Bürokratismus zum Beispiel müsse sich dringend ändern, um Personal- und Sozialkosten zu senken. „Wenn das nicht geschieht, ist es schwierig, dass wir in eine vernünftige Zukunft steuern.“ Aufgrund des Finanzausgleichs des Freistaates gehe sie davon aus, dass die Kreisumlage um mindestens 1,3 Punkte gesenkt werden könne – vielleicht sogar noch mehr. „Wir haben den Gemeinden die letzten zwei Jahre so viel weggenommen, dass es auch wieder gut ist, wenn sie durchatmen können.“